Archive for the ‘Schokolade’ Category

Domori Blend #1

Montag, Juni 9th, 2008

domori.jpgDomori macht gute Schokolade, sagt man sich. Mir ist sie meist zu teuer, obwohl mich die Porcelana schon immer mal reizt. Nun haben wir aber die Aktion EM-Genuss gestartet und dafür lohnt sich die Investition doch mal. Außerdem gab es die grad in meiner Lieblingsconfiserie vergünstigt.

Aufgemacht schnuppert meine Nase einen sehr strengen Geruch aus der Domori Blend #1 Packung. Es erinnert mich ein bisschen an Wein aus dem Barrique Fass. Mit 78% ist diese Schokolade schon recht unsüß, außerdem kommt sie bitter daher. Geschmacklich finde ich pfeffrige Noten, bei denen ich nicht sagen kann, ob das daran liegt, dass die Schokolade so ist oder daran, dass es einen Grund gab warum sie reduziert im Preis ist. An sich eigentlich kein schlechter Geschmack.

Nun gut, völlig überzeugt bin ich noch nicht, aber vielleicht schickt mir mal wer die Porzellana zum probieren.

Valrhona “ Le Noir Amer“

Montag, Juni 9th, 2008

valrohna.jpgDas die Franzosen Schokolade machen könne ist ja bekannt. Einer der wichtigsten Produzenten „hochwertigen Schokoladen“, wie Jan immer sagt, ist Valrohna. Ihre Schokolade wird in vielen Ländern weiter verarbeitet. So zum Beispiel bei Michael Recchuti oder auch bei Chocolat in Regensburg. Jedoch eignet sich die Schokolade auch zum „so essen“.

Heute vorstellen möchte ich euch die 71% starke Sorte: Auf der Verpackung prangt das große V der Signatur in rot. Innen ist die Schokolade nochmal in Goldfolie gepackt. Wichtig beim testen ist es ja, erst einmal eine gute Nase voll Schokoladenduft mitzunehmen. In diesem Fall ist die sehr rund und erinnert an einen Sommergarten. Die Bohnen sind Trinitario und Criollo Sorten. Leider gibt es hier nur Vanilleextrakt und auch Sojalecithin. Die Textur ist leicht rau, irgendwie unerwartet. Dem Kakaogehalt entsprechend ist von süße nicht viel zu schmecken. Jedoch ist die Schokolade nicht wirklich bitter. Im Nachgeschmack ist sie dann etwas säuerlich. Da der Geschmack keine ausgesprochen aufdringlichen Noten aufweist, denke ich eignet sich die Schokolade hervorragend um damit Pralinen oder ähnliches zu machen.

Fazit: Empfehlenswert! Frankreich hat nicht nur EM-technisch gute Chancen weit zu kommen ;)

Ocafe Einschmeichler (EM-Genuss Deutschland)

Sonntag, Juni 8th, 2008

einschmeichler.jpgOcafe Einschmeichler, 95g, 70%, Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Lecithin, Vanille, 5,50 Euro.

Das steht in meinem Notizheft an erster Stelle zu dieser Schokolade. Mir sagt das, dass ich für diese Schokolade zu viel Geld ausgegeben habe ;) Warum, ist hier die berechtigte Frage. Weil die Verpackung so hübsch war. Sie bestand aus einem Braunen Karton auf den ein schönes Rosa Label geklebt war auf dem Einschmeichler steht. Eigentlich perfekt zum verschenken. Auch wenn man weiter nach innen geht, macht die Verpackung einen guten Eindruck, die Schokolade ist in einen Schicht Alufolie und eine Schicht Papier eingepackt. Die drei Längsrippchen sind Quer in zehn Rippchen eingeteilt, die Stückchen haben so die perfekte Naschgröße.

Leider hält das gute Aussehen der Schokolade nicht was sie verspricht. Nur damit wir uns verstehen: Die Schokolade ist nicht schlecht, nur eben dem Preis nicht angemessen. Sie wirkt unglaublich süß für 70% und der Geschmack ist sehr oberflächlich in so fern, als es keinen richtigen Abgang gibt. Als einzige interessante geschmackliche Note fallen Taninne auf.

Insgesamt ist die Schokolade also OK, aber kaufen tu ich si nicht noch einmal.

Hausgemachte Orangette von Musil (EM-Schokolade Österreich)

Sonntag, Juni 8th, 2008

Hausgemachte Orangette Zartbitter von MusilDie zahlreichen Schokoladenformen von Musil haben wir euch ja bereits vorgestellt. Aber dort gibt es auch hausgemachte Schokoladentafeln in verschiedenen Ausprägungen. Eine davon ist die Zartbitterschokolade mit Orangette.

Das es sich bei der Schokolade um kein industriell hergestelltes Massenprodukt handelt, erkennt man schon auf der Verpackung. Neben dem Aufdruck handgeschöpfte Schokolade ist dort auchein Gewicht mit „mindestens 115 Gramm“ angegeben. Abweichungen bei manueller Produktion sind eben üblich. Auch die Verpackung ist recht einfach gehalten. Man könnte fast meinen das Papier um die Schokolade sei mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt worden. :-)

Im Inneren befindet sich eine quadratische Schokolade, bei der zuerst die unregelmäßigen, dreieckigen Rippchen auffallen. Bricht man eines davon ab erkennt man die kleinen Stücke kandierte Orange, die in die Schokolade eingeschlossen ist. Die Schokolade selbst schmeckt angenehm nach Kakao und hat eine wohldosierte Süße. Bittertöne kann ich keine herausschmecken. Dazu passen ganz wunderbar die kleinen süßen Orangenstückchen. Sie geben der Tafel eine gewisse Fruchtigkeit. Der Anteil an den kandierten Orangen ist aber relativ gering, so dass man auch mal Stücke ohne Orange im Mund hat.

Vorbildlich ist die exakte Auszeichnung von Musil bei den Zutaten. Aufgeführt sind Kakao, Kakaobutter, Zucker, Lecithin und Kandierte Orangenschalen. Vorbildlich ist das deshalb, weil hier bis auf die Orangenschalen alle Werte mit einer Prozentangabe versehen sind. So weiß man nun, dass maximal 0,6% der Schokolade das mich persönlich störende Lecithin sind. Insgesamt kommen wir auf einen Kakaogehalt von 69%.

Die leckere hansgeschöpfte Schokolade kann man online direkt bei Musil bestellen.

Hinweis: Diese Tafel wurde von vom Hersteller zur Verkostung zur Verfügung gestellt.

Pirilade – Scharfe Schokolade aus Portugal (EM-Genuss)

Samstag, Juni 7th, 2008

Pirilade: Schokolade mit Piri-Piri-Gewürz aus PortugalSchon der Name und die Chilischote auf der Verpackung sollten klar machen: Pirilade ist eine scharfe Sache. Die Schokolade wurde dazu mit Piri-Piri-Gewürz versetzt.

Die Pirilade ist in etwas kleinere Rippchen unterteilt, als das bei normalen Tafeln der Fall ist. Ansonsten handelt es sich um eine normale 100g-Tafel, die in einer durchsichtigen Verpackung steckt. Rein optisch ist sie also nicht von normaler, nicht scharfer Schokolade nicht zu unterscheiden.

Wenn man eines der kleinen Rippchen in den Mund nimmt, ist die Schärfe zunächst nur sehr gering. Der Schokoladengeschmack steht im Vordergrund und genießt eine Schokolade mit 69% Kakaoanteil und einer leichten Schärfe. Die Schärfe des Piri-Piri-Gewürz entwickelt sich erst nach und nach und bleibt als angenehmes Brennen nach dem Verzehr im Mund zurück. eine schöne Kombination aus sinnreicher Schokolade und feuriger Schärfe.

Produziert wird die Schokolade exklusiv für den Portu Shop in Jena. Sie ist dort im Ladengeschäft
oder im Onlineshop zu beziehen.

Die Pirilade ist ein Genuss für alle, die gerne auch mal was Scharfes essen. Alle anderen sollten sie besser meiden.

Orion Schokolade aus Tschechien (EM-Genuss)

Samstag, Juni 7th, 2008

Orion SchokoladeEhrlich gesagt ist mein Tschechisch und Slowakisch nicht besonders gut. Und genau diese beiden Sprachen und keine anderen sind auf der Verpackung der Orion Schokolade zu finden, die gerade vor mir liegt. Dennoch erstaunlich, wie viel man davon zwar nicht lesen aber dennoch erahnen kann. Hergestellt wird sie jedenfalls in der Tschechischen Republik von Nestle.

Bereits äußerlich erkennt man, dass es sich bei Orion um eine süße Milchschokolade handelt. Der Eindruck verstärkt sich noch auf der Rückseite, da doirt eine Art Zeichentrickfiguren aufgebracht sind. Kinder scheinen also die Zielgruppe dieser Schokolade zu sein. Dementsprechend dürfte die Angabe 25% bei den Zutaten wohl der Kakaoanteil sein.

Wie erwartet riecht und schmeckt die Schokolade dann auch. Süß. Einfach nur süß.Und ein wenig klebrig ist die Schokolade. Das könnte daran liegen, dass ich sie nicht bei der empfohlenen Tempertaur von 18 °C verzehre. Nicht mein Ding. Aber für Kinder sicherlich gut geeignet.

Die Zutatenliste ist verdächtig lang für eine Schokolade. Sojalecithin kann ich entdecken, was mich nicht überrascht. Vermutlich gibt es noch mehr Zusatzstoffe, aber sicher bin ich mir da nicht.

Beschele „Grand Cru Criollo“ mit Rosmarin und Zitronenthymian (EM-Genuss)

Samstag, Juni 7th, 2008

Grand Cru Criollo mit Rosmarin und Zitronenthymian von BeschleZum Auftaktspiel der EM zwischen der Schweiz und Tschechischen Republik wollen wir euch wieder eine Schokolade aus dem Hause Beschle vorstellen:

Das Hotel, in dem ich mich gerade befinde als ich diese Zeilen vorab schreibe, hat mir die letzten zwei Tage kleine lila Schokoladentäfelchen aus mein Kopfkissen gelegt. Nachdem ich diese ungegessen auf dem Schreibtisch abgelegt habe, blieb das Kopfkissen heute leer. Woher soll die arme Damen des Hauses auch wissen, dass ich lieber meine eigene wohlschmeckende Schokoalde mitbringe? So wie die Tafel Beschle Grand Cru Criollo mit Rosmarin und Zitronenthymian, deren Rippchen ich mir gerade auf der Zunge zergehen lasse.

Wer beim Öffnen der Verpackung bereits eine feine Nase hat und die Schokolade an dieser vorbeiführt wird einen leichten Duft nach Grün, nach Kräutern riechen. Dann die edlen Kakaobohnen, hier kommen Criollo-Bohnen als besonders gute Sorte zum Einsatz. Die Tafel ist aber nicht gefüllt. Viel mehr wurde das Rosmarin und der Zitronenthymian direkt der Schokoladenmasse beigesetzt. So entfaltet die Schokolade ein feines und angenehmes Thymianaroma. Etwas dezenter, mehr im Hintergrund schmecke ich den Rosmarin. Beides ungewöhnlich für Schokolade, aber es passt sehr gut zu dem feinen Kakaoaroma. Bittertöne sind darin nicht zu entdecken, aber eine blumig, vielleicht fruchtige Note. Abgestimmt mit einer leichten Süße, zergeht die Schokolade auf der Zunge.

Wenn der Geschmack so gut ist, sollte man noch einen kurzen prüfenden Blick auf die Zutaten werfen. 65% der Tafel macht die Kakaomasse Criollo Maracaibo Classificado aus. Es folgen Kakaobutter und Zucker. Störend finde ich das Sojalecithin. Die Aromen hingegen sind nicht nur „natürlich“ sondern wirklich natürlich, sprich aus echter Vanille, Rosmarin und Zitronenthymian. So soll das sein.

Keine Frage: Gegen so eine edle Schokolade mit diesem hervorragenden Geschmack hat das kleine Massenprodukt keine Chance. Das bleibt bei mir auch weiter links liegen.

Dunkle Milchschokolade mit Rosen, Basilikum und Schokolade „Grosza Mesia S.“ (8) von Zotter

Donnerstag, Juni 5th, 2008

Zotter EM-Edition “Grosza Mesia S.” - Schokolade mit <b>Rosen und Basilikum</b>Als letzten Spieler der Zotter Reihe vor dem Start der Em möchte ich euch heute den „Grosza Mesia S.“ vorstellen. Langhaarig arrogant kommt er auf der Verpackung daher, dazu passt auch keine normale Füllung, es muss schon ausgefallen sein.

So ist diese dunkle Milchschokolade (50% Cacao) mit durch Rosen aromatisiertes und Fruchtstückchen ergänztem Nougat, einer Schicht knuspriger, dunkler Schokolade und einer Schicht Marzipan mit Basilikumöl gefüllt. Auf der Verpackung steht zwar, dass die Schokolade alkoholhaltig ist aber das schmeckt man nicht raus, sehr gut. In diesem Fall ist der Alkohol sicher auch nur wegen der Rosenessenz drin, die durch Extraktion gewonnen wird.

Für diese Schokolade ist es wichtig sie ca. eine halbe stunde lang angebrochen, offen liegen zu lassen um ihren vollen Geschmack zu entfalten. Dadurch wird sie richtig gut, so gut, dass ich sie gegen meine Mittester nicht verteidigen konnte. Schon beim auspacken strömen einem die Aromen von Rose und Basilikum entgegen. Trotz der recht hellen Schokolade ist sie nicht zu süß und auch nicht sauer, wie man es wegen der Fruchtstückchen erwarten könnte. Alles in allem, gut abgestimmt.

Wie immer ist die Schokolade Bio und Fair, was ihr extra Punkte einbringt.

Konfiserie Kunz Cru Sauvage Limited Edition (EM-Genuss)

Dienstag, Juni 3rd, 2008

kunz-schokolade.jpgWenn die Herren Fußballer die nächsten Wochen zwischen Zürich und Basel pendeln, werden sie auch durch das kleine Örtchen Frick fahren. In diesem „Saurier- und Marktort“ stellt die Confiserie Kunz ihre limitierten handgschöpften Schokoladentafeln her.

Freundlicher Weise hat uns eben diese Konfiserie einige ihrer Schokoladen zu testzwecken zur Verfügung gestellt. Wahrscheinlich haben sie gewusst, dass sie dadurch eine lebenslange Kundin gewinnen. In dem Päckchen waren fünf Tafeln edelste Schokolade enthalten von denen ich euch heute die Cru Sauvage vorstelle.

Als erstes stich ein sehr ausgewogener Duft in die Nase, ein Versprechen das die Schokolade sehr gut ausfüllen kann. Es ist überraschend wie lange der Geschmack sich auf der Zunge hält. Dort toben sich dann feine Citrusaromen, wie Pinkgrapefruit, und Aprikosennoten aus. Komplementiert wird dies durch einen Hauch Vanille. Das runde „Schnapp“ mit dem die Tafel bricht kommt auch dadurch zustande, dass in der Packung zwei dünne und nicht eine dicke Tafel enthalten sind. Schon allein das ist sehr überzeugend.

Nun ist es aber so, dass die Bohnen dieser Tafel von wild wachsenden Bäumen aus Bolivien stammen und in kleinen Serien handgeschöpft werden. Kleine Serie heißt in dem fall 28 Tafeln, wovon meine #13 war. Conchiert wird laut angabe 60h lang.

Alles in allem bin ich mit dieser Schokolade rundum zufrieden. Fast viel es mir schwer einen Teil mit meinen Freundinnen zu teilen, aber ich bin ja nicht so: Gutes wird geteilt noch besser ;)

Dunkle Milchschokolade mit Sauerkirsch-Sesam Füllung „Mani Schleichdi“ (7) von Zotter

Sonntag, Juni 1st, 2008

EM-Edition von Zotter - Spieler “Mani Schleichdi” mit Sauerkirsch-Sesam-FüllungIn einer Woche gehts los mit dem ersten Spiel der EM-Vorrunde. Entsprechend stell ich euch heute Schokolade/Spieler Nummer 7 der Zottermannschaft vor, Mani Schleichdi. Trotz dass er sich hinterrücks anschleicht knallt er einem ordentlich Kirschgeschmack vor den Kopf. So gefällt das dieser Kirschenesserin, vor allem weil es bis zu den Kirschen noch so lange hin ist.

Aber eh ich mich verzettele, fang ich beim Anfang an. Mani ist ein langhaariger Bub der sein Herz am rechten Fleck trägt, das wird gezeigt durch die Hand auf selbigem. Die darin enthaltene Schokolade besteht denn nun aus einer dunklen Milchschokolade, Kakaogehalt 50%, und aus zwei Schichten Füllung. Die obere Schicht ist eine Haselnusscreme die mit Sesamsamen versetzt ist. Die untere Schicht ist dunkelrot und mit Kirschstückchen versetzt. Dazwischen befindet sich Marzipan. Auf der Verpackung steht auch, dass diese Schokolade alkoholhaltig ist, dies ist von Geschmack her nicht zu bestätigen. Dort dominiert vor allem das Sauerkirschelement, gefolgt von der Süße des Marzipans und der Schokolade. Leider ist tritt der Sesam nur durch das typische Sesamknuspern in Erscheinung. Die Haselnußmasse schlägt sich da besser. Von der Konsistenz der Schokolade bin ich dafür begeistert. Die Hülle knackt und die Füllung ist weich. Wahrscheinlich wäre sie in einer Pralineninkarnation perfekt.

Nun, die Schokolade war innerhalb von einer viertel Stunde gegessen, trotzdem möchte ich sagen, dass ich mir das nächste Mal eine andere der tollen Bio und Fair Schokoladen von Zotter zulege.

Fazit: Der Alkoholgehalt komplementiert den Sauerkirschgeschmack und das Sesam knuspert schön. Eine Schokolade für fruchtige Freunde.