Archive for the ‘Schokolade’ Category

Zotter „Hörby Haxler“ #6 – Helle Milchschokolade gefüllt mit Marille-Vanille

Mittwoch, Mai 28th, 2008

Spieler Nr. 6 der EM-Edition von Zotter: Hörby HaxlerIn Zotters EM-Edition ist Hörby Haxler der Spieler mit der Nummer 6. Und sein Innenleben klingt vor allem auf Österreichisch gut: Marille-Vanille wird von heller Milchschokolade umgeben. Hier bei uns wäre das als Aprikosen-Vanille – was durch den fehlenden Reim weniger gut klingt.

Dabei hat die Wortwahl zwischen Aprikosen und Marillen natürlich keinen Einfluss auf den Geschmack. Der hat mir im wahrsten Sinne des Wortes einen Abend auf einem Hotelzimmer versüßt. Dorthin hatte ich das kleine Täfelchen nämlich vorsorglich mitgenommen.

Auch wenn die Tafel für den perfekten Schokoladengenuss leider nicht gut gelagert war (im Zimmer zu warm, in der Minibar zu kalt), hat sie dennoch sehr fein geschmeckt. Da ein großer Teil der Schokolade aus Marillen und Marillenkonzentrat besteht, verweundert es wenig, dass die Schokolade vor allem nach Marillen schmeckt. Sie dominieren den Geschmack so stark, dass die Schokolade dagegen etwas blass schmeckt. Eher so, als ob man einen Fruchtriegel mit Schokoladenüberzug isst. Dennoch ist der schokoladige, hier eher süße Geschmack vorhanden und passt gut zu den Marillen. Für die mitnamensgebende Vanille muss man dann schon viel genauer hinschmecken um sie auch zu entdecken.

Insgesamt ein eher süß-fruchtiges Geschmackserlebnis, dass gerade an heißen Sommertagen wie heute, ein angenehmer Genuss ist.

Zudem ist kein Alkohol enthalten, so dass diese Sorte auch bedenkenlos für junge Naschkatzen empfehlenswert ist, und mit Bio- und Fair-Trade-Produkten tut man sich und anderen auch noch etwas Gutes.

Nobelbitterschokolade gefüllt mit Nougat „Arni Umbomber“ (5) von Zotter

Samstag, Mai 24th, 2008

Zotter EM Edition Spieler #5 Arni UmbomberEin rundlicher Mann mit kugeligem Kopf und hoch gezogenen Schultern ziert die Verpackung dieser Schokolade der EM-Reihe „… we lose for you“ von Zotter. Die Rückseite erzählt mir, dass in der Verpackung von Nobelbitterschokolade umhüllter Nougat enthalten ist. Die Zutaten sind bio und, so sie denn aus fernen Ländern kommen fair gehandelt.

Nun denn, ich bin kein großer Fan von Nougat. Zu oft ist das Zeug zu süß und klebrig. So öffnete ich die Verpackung mit einiger Zurückhaltung und war doch positiv überrascht. Nach all den Regeln der Schokoladenverkostungskunst zerteilte ich die Schokolade in Stückchen und traf dabei auf zwei Schichten Nougat eine hell und eine dunkel. Letztere ist durchzogen von kleinen Haselnußstückchen und einzelnen Zuckerkristallen. Diese knuspern beim Essen angenehm. Die dunkle Schokoladenhülle aus 70% kontrastiert mit ihrem kräftigen Geschmack und den leicht bitteren Noten die angenehm ausgewogene Süße des Nougat. Die Schokolade wirkt insgesamt cremig und weich. Nicht nur ich, auch meine Kotesterinnen waren von der Schokolade begeistert, jedoch mit der Einschränkung, dass sie weihnachtlich schmecke. In der Tat ist die Assoziation möglich, sollte einen jedoch nicht davon abhalten dies Schokolade auch in der wärmeren Jahreszeit zu genießen.

Mein Fazit lautet also so: Arni Umbomber ist ein netter Kerl, der sogar eine bisher nougatlos glückliche Verkosterin davon überzeugen kann, dass Nougat toll ist.

Nobelbitterschokolade gefüllt mit Kaffe-Creme „Kuat Herrlich“ (4) von Zotter

Dienstag, Mai 20th, 2008

Zotter EM Edition Spieler #4Es ist später Nachmittag. Ist es schon Zeit für ein Feierabendbier mit den Kollegen? Oder soll ich mir stattdessen noch einen Kaffee holen?

Aus meiner Tasche hole ich eine Tafel Schokolade. Glück gehabt, sie enthält Kaffee-Creme, in Klammern alkoholhaltig. Sie ist aus der Reihe „… we lose for you“ von Zotter, der Spieler vorne drauf schaut in den Himmel. Vorsichtig, wie es einer Tafel Schokolade gebührt packe ich sie aus, beim Beschnuppern fallen der Schokoladengeruch und der Alkoholgeruch auf.

Ich breche sie in acht Stückchen. Sie ist weich, weil ich sie zu lange in meiner Tasche herum getragen habe. Aus dem inneren lugt eine dunkle, ganacheartige Füllung heraus. Ich warte natürlich nicht die halbe Stunde bis sich der volle Geschmack entfaltet hat, sondern probiere gleich. Vielleicht lass ich ein Stückchen für später übrig.

Der erste Bissen ist bitter und süß. Erst auf den Zweiten macht sich der Kaffee und die Schokolade bemerkbar. Der Alkohol macht sich bemerkbar, hält sich aber im Hintergrund. Der Kontrast zwischen der weichen Füllung und der knackigen Schokolade gefällt mir. Nach einer Viertel Tafel entschließe ich mich sie mit den Kollegen zu teilen. Je länger sie liegt, desto mehr tritt der Alkoholgeschmack hervor. Das find ich nicht so gut. Beschwipst bin ich aber nicht.

Da wir jetzt schon jede Menge Zotter Schokoladen vorgestellt haben, möchte ich hier nur ganz kurz erwähnen, dass die Zutaten Bio sind und soweit es exotische sind sie Fair gehandelt wurden. Auch auf ekelige Zusatzsstoffe hat Zotter wie immer verzichtet.

Fazit: Die Schokolade und die Kaffee Füllung ergänzen sich, aber das nächste mal bitte ohne den Alkohol.

Toblerone: Schokolade zum EM-Spielort Bern

Sonntag, Mai 18th, 2008

toblerone.jpgToblerone feiert diese Jahr sein hundertstes Jubiläum und viele der in Bern spielenden Fussballer aus ganz Europa werden die schweizer Schokolade mit der eizigartigen Form kenn. Auch mir ist die gelbe Verpackung bekannt. Was ich allerdings bisher nicht probiert hatte, war die dunkle Form in schwarzer Verpackung.

Ihr Äusseres unterscheidet sich kaum von der standart Variante, bis eben auf die Farbe des Hintergrundes. Innen packt man dann die in Silberpapier gewickelte Schokolade aus und hier ist ebenfalls visuell eigentlich nur die Farbe verschieden. Die Schokolade besteht aus 2cm langen gleichseitigen Bergen die an ihrem Fuß verbunden sind. Mit einem schönen Knack kann man dann eins nach dem anderen abbrechen.

toblerone-1.jpgIn den Mund gesteckt ist das Stückchen allerdings etwas zu groß. Was ihr jetzt entweder so werten könnt, dass meine Klappe gar nicht so groß ist, oder so, dass die Stückchen einfach zu groß sind. Die Berge zergehen aber im Mund und beim lutschen trifft man dann auf die kleinen Honig- und Mandelnougatstückchen die, zumindest für mich, immer den Reiz an dieser Schokolade ausgemacht haben. Leider tritt hier der zarte Geschmack des Nougat nicht stark genug gegen die dunkle Schokolade hervor. Die Schokolade selber ist dafür das eine Tafel Toblerone (110g) nur knapp mehr als einen Euro kostet, ganz gut. Sicherlich könnte die gleiche Schokoladenspezialität in akkribischer Handarbeit noch einiges an Excelenz hinzugewinnen, aber ich denke, gerade die ubiquitäre Möglichkeit Toblerone zu kaufen, macht ihren Erfolg aus.

Zurück zum Schokoladengeschmack: mit 50% Cacaogehalt, ist sie nicht übermäßig dunkel, die Zutatenliste mutet etwas seltsam an mit der Fülle an Zutaten, jedoch ist sie frei von synthetischen Zusatzstoffen oder auch natürlichen Aromen. Die Zusammensetzung wird auch dem Preis geschuldet sein. Für meinen Geschmack ist die Schokolade etwas süß, aber trotzdem treten typische Schokoladennoten in Erscheinung, wie das erdig nußige Aroma.

Alles in allem eine Schokolade für süße Schleckermäuler die gerne zwischendurch mal einen Happen naschen. Für alle die ganz genau wissen wollen wieviel sie da Naschen gibt Toblerone sogar die Nährwerte auf der Packung an. Das ist in meinen Augen die größte Sünde, aber darüber philosophier ich ein anderes Mal.

Gelbe Schokolade mit Krokant „Ric Daunensprint“ (3) von Zotter

Freitag, Mai 16th, 2008

Zotter EM-Edition Spieler #3Gelbe Schokolade – über diesen Mitspieler aus Zotters Fußballmannschaft wundert man sich im ersten Moment. Doch wenn man die Verpackung aufschlägt fällt einem gleich die helle, leicht beige-gebliche Schokolade auf. Der Farbton dürfte wohl von dem Verzicht auf Lebensmittelfarbe herrühren, der anderswo wohl für eine ganz weiße weiße Schokolade sorgt.

Gefüllt ist dieses Täfelchen mit Mandel- und Walnusskrokant. Ich persönlich finde, dass davon die Walnuss deutlicher herauszuschmecken ist. Zusammen mit den 30% Kakaobutteranteil in dem Mantel aus gelber Schokolade ergibt sich eine recht süße Schokoladensorte. Wie bei weißer Schokolade üblich, schmeckt diese kaum nach Schokolade. Man hat hier also fast schon den Eindruck, eine Art Nuss-Snack zu essen. Dafür echt lecker, aber ich hatte mich doch ursprünglich auf Schokolade gefreut. Immerhin zeigt es, dass man im Hause Zotter auch leckeres aus weißer Schokolade produzieren kann. Das ist wie ich finde eher selten.

Inhaltlich wie üblich keine Beanstadungen: Bio-Zutaten und Kakaobutter sowie Rohrzucker aus FAIRTRADE-Handel. Der Vanillegeschmack kommt von echten Vanilleschoten und auf Zusatzstoffe wurde verzichtet. Nur die Milch als Milchpulver trübt minimal das Bild.

Ein leckerer Snack zwischendurch. Aber eher für Freunde von Nuss- als von Schokoladengeschmack geeignet.

Die edle Tirolerin – Schokolade aus Innsbruck (EM-Genuss)

Mittwoch, Mai 14th, 2008

Die edle TirolerinEs sind kleine Raritäten, wie diese Die Edle Tirolerin, mit der unsere Suche nach besonderen Schokoladen immer wieder belohnt wird. Ich habe sie nur durch einen glücklichen Zufall als Schokolade aus Innsbruck, einem weiteren Spielort der EM, gefunden und natürlich sofort in unsere Reihe der EM-Schokoladen aufgenommen.

Bei der Schokolade Die Edle Tirolerin handelt es sich um eine handgefertigte Schokolade aus erlesenen Zutaten. So kommen hier Valrhona Grand Cru Manjari und karamelisierte Kakaobohnen zum Einsatz. Das wirklich besondere ist aber der Rahm vom Tiroler Grauvieh, der in der Füllung der Schokolade verarbeitet wird.

Über diese 3000 Jahre alte Bergrinderrasse hat der Schöpfer der Schokolade, Peter Gaugg, ein Buch geschrieben. Das hat ihn dazu veranlasst die hochwertige Milch des Tiroler Grauviehs für die Schokoladenherstellung zu nutzen. Sie ist übrigens reich an Omega-3-Fettsäuren, was auch durch kleine Omega-3-Symbole auf den Rippchen der Schokolade symbolisiert wird.

Die Hülle der Schokolade, die beim Hineinbeißen mit einem leichten Knackgeräusch bricht, besteht aus Valrhona Grand Cru Manjari, einer Mischung von Criollo- und Trinitario-Kakaobohnen, mit einem Kakaoanteil von 64%. Darin befindet sich eine Füllung, in der der Rahm verarbeitet wurde. Immerhin 20% der Zutaten sind der Rahm, welcher so eine angenehm cremige Ganche ergibt. Darin befinden sich schließlich die Kakaostückchen, mit etwas Glucose karamelisiert, die dem sonst weichen Gefühl im Mund etwas Widerstand entgegensetzen. Einziges Manko bei den Zutaten: In der Valrhona-Hülle steckt Sojalecithin. Ansonsten wurde aber auf Zusatzstoffe verzichtet.

Schokolade um Schockolanden-Ganche mit Schokostückchen haben wir also. Und so schmeckt das kleine Täfelchen auch: Urig und schokoladig. Es sind kaum Bitternoten zu finden, und die Süße ist sehr dezent. Herb und ursprünglich kommt die Tafel daher. Ursprünglich, weil der Rahm des Tiroler Grauviehs sich nicht dem Einheitsgeschmack heutiger Mildprodukte unterwirft. Ein eigener, schwer zu fassender Geschmack.

Produziert wird die Tafel, von der Konditorei Munding. Bestellt werden kann über die Webseite. Dabei wird genau diese eine Sorte Schokolade hergestellt und vertrieben.

Fazit: Ein ausgefallener Schokoladen-Genuss, der wirklich eine besondere Note besitzt.

Milchschokolade mit Erdbeercreme „Kana Kon Zuwa“ (2) von Zotter

Montag, Mai 12th, 2008

Zotter EM-Edition Spieler #2Der zweite Mitspieler in der Schokoladen-Elf von Zotter lautet auf den Namen Kana Kon Zuwa. Übersetzt heißt das „Helle Milchschokolade gefüllt mit Erdbeercreme„.

Wie der Name schon vermuten lässt, schmeckt diese Kreation ziemlich fruchtig. Genau genommen erdbeerig. Und schmeckt natürlich auch nach der Schokolade. Auf den zweiten Blick entdecken der Gaumen dann auch eine nussige Note durch die ebenfalls enthaltenen Mandeln. Auch wenn ich der Schokolade etwas mehr Intensität durch einen höheren Kakaoanteil (40% vorhanden) gegeben hätte um die Süße etwas rauszunehmen, schmeckt die Schokolade sehr harmonisch und lecker. Allerdings schon fast ein bisschen banal für eine Schokolade aus dem Hause Zotter. :-)

Inhaltlich haben wir hier nicht viel anzumerken außer Lob: Die Zutaten sind Bioprodukte und Kakao und Rohrzucker stammen aus Fair-Trade-Handel. Erstaunt war ich nur, dass man nicht mit einem winzigen Schuss Balsamicoessig den Erdbeergeschmack verstärkt hat.

Insgesamt eine leckere Tafel, die sich durch Süße und Fruchtigkeit sicherlich sehr gut für Kinder eignet.

Milchschokolade mit Buttercaramelcreme „Norbert Hammer“ #1 (EM-Genuss)

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Spieler Nr. 1 der Zotter EM-Edition “Norbert Hammer”Der erste Spieler aus Zotters EM-Edition „we loose for you“ hat den klingenden Namen „Horbert Hammer“ bekommen. Dabei handelt es sich um eine dunkle Vollmilchschokolade gefüllt mit Buttercaramelcreme.

Wem diese kurze Beschreibung bekannt vorkommt, der hat gut aufgepasst. Denn nicht nur Fußballer, sondern auch Geburtstagskinder dürfen sich über diese Geschmackskombination freuen. Üblicherweise trägt diese Schokolade den Namen Happy Birthday und wurde hier bereits vorgestellt.

Dennoch erscheint mir diese Tafel etwas anders hergestellt worden zu sein. Das Karamel bildet hier nicht die auffällig knackende Schicht sondern ist viel weicher. Auch Geschmacklich empfinde ich es als weniger süß. Dankbar ist aber auch, dass mir hier nur die Verzehrbedinungen einen Streich spielen, also die höheren Temperaturen Konsitenz und Geschmack beeinflussen.

Zusammendfassend daher zum Geschmack: Eine Mandelmasse rundet das Buttercaramel harmonisch ab und sorgt so für einen guten und leckeren Gesamteindruck. Nur etwas weniger Süße wäre noch wünschenswert gewesen.

Inhaltlich wie beim Zwilling keine Beanstandungen: Es kommen Bio-Zutaten und teilweise auch solche aus Fairtrade-Handel zum Einsatz. Auf Zusatzstoffe und Aromen wurde vollständig verzichtet. Diesen Punkt verwandelt Zotter wie immer treffsicher.

Fazit: Ein leckerer Spieler zum Auftakt der Verkostung der ganzen Reihe.

Ylang Ylang von Coppeneur

Dienstag, Mai 6th, 2008

Ylang Ylang von CoppeneurUrlaubszeit ist Genusszeit. Also gönne ich mir heute mal ein Täfelchen Ylang Ylang von Coppeneur.

Wer diese Schokolade kauft wird sich wohl als erstes Fragen was Ylang Ylang ist. Eine kurze Recherche ergibt dann, dass es sich um eine Pflanze handelt, die in Madagaskar wächst. Aus den Blüten wird ein ätherisches Öl gewonnen, welches unter dem gleichen Namen in Parfümen und Kosmetik eingesetzt wird. Dieses Ylang-Ylang-Öl setzt Coppeneur als Geschmackkomponente in dieser Schokolade ein.

Der Hauptbestandteil dieser Tafel ist aber dennoch erst mal zweifelsfrei der Kakao. Denn es handelt sich bei der Sorte Ylang Ylang um eine dunkle Schokolade mit 72% Kakaoanteil, die mit einer schokoladigen Sahne-Ganache gefüllt ist. So entsteht ein recht herber Geschmack, den der Hersteller auch auf der Packung ausweist. Mir hat sich beim Verkosten das Wort rau im Kopf ausgebildet. Im Hintergrund findet sich dann der Ylang Ylang Geschmack. Es fällt mir schwer ihn in Worte zu fassen. Irgendwo zwischen Gewürzen und Blumen würde ich ihn ansiedeln. Auf jeden Fall ungewöhnlich und angenehm.

Bei den Inhaltsangaben fällt auf, dass das Ylang Ylang Öl sehr intensiv ist. Gerade mal 0,01% der Schokolade sind das Öl oder umgerechnet 7.5 µg. Das hat schon homöopatische Dimensionen. Unangenehm fallen bei den Zutaten leider Sorbit und Sojalecithin auf. Ansonsten die üblichen Bestandteile mit Kakaomasse bzw. -butter, Sahne, Zucker bzw. Glukosesirup, …

Bis auf kleine Mankos bei den Zutaten eine empfehlenswerte Schokoalde mit einer ungewöhnlichen Geschmacksnote.

Schraffen Berger: Bittersweet

Sonntag, April 27th, 2008

Scharffen BergerDer April war ja dieses Jahr nicht besonders angenehm. Zum Glück musste ich mich nicht mit Schneeschauern abmühen sondern konnte die Sonne in Californien und Hawaii genießen.

Nun könnte man meinen, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht der richtige Ort für eine Schokoladesüchtige ist. Immerhin sind die USA für ihre Schokolade nicht wirklich bekannt. Ich muss sagen völlig zu Unrecht. Um euch das zu beweisen stelle ich euch heute die Bittersweet Sorte von Schraffen Berger vor. Diese in der San Francisco Bay Area ansässige Firma kann sich mit vielen internationalen Schokoladenherstellern messen. Vor einigen Wochen habe ich schon einmal die Sondersorte Kumasi Sambirano vorgestellt.

Die Sorte Bittersweet enthält 72% Cacao und liegt damit voll in unserem Interessensbereich. Die handelsüblichen Tafeln sind schmaler und dicker als bei uns übliche Schokoladentafeln. Sie haben ehr Riegelform. Eingepackt ist dieser Riegel in silbernes Papier umhüllt mit blau gestreiftem Papier. Als erstes imponiert das schöne „Schnapp“ mit dem ein Stückchen von der Tafel abbricht. Geschmacklich dominieren fruchtige, zitrusige Noten. Etwas fehlen tut mir das weiche Schmelzen der Schokolade beim lutschen, aber Schokoladenkauerinnen wird das nicht stören.

Auch die Zutatenliste ist schön kurz. Es sind Cacao, Zucker und Vanilleschote enthalten, komplementiert durch Sojalecithin. Ich glaube die genaue Wirkung von Lecethin muss ich noch mal nachschlagen, da das Zusetzen an dieser Stelle für mich wenig Sinn ergibt.

Zu erhalten ist diese Schokolade in Deutschland nur über den Internetversandhandel, oder von netten Freundinnen. Natürlich gilt hier: Jede die Schokolade mit bringt ist eine Freundin.