Von dem polnischen Schokoladenhersteller Doti stammen diese Kandierten Kirschen in Schokolade. Auf der Webseite verspricht man uns dort „Natürlichkeit, Eleganz und guten Geschmack, die die anspruchsvollsten Feinschmecker ansprechen“. Na dann wollen wir das mal testen.
Der erste optische Eindruck passt schon mal. Man sieht direkt das Produkt durch die durchsichtige Verpackung und mit den goldenen Farbelementen um das Schild wird uns ein hochwertiges Ordukt suggeriert.
Ein Griff in die Tüte fördert uns die kleinen kandierten Kirschen, die in Schokolade gehüllt sind, hervor. Die kandierte Kirsche innen schmeckt sehr fruchtig und leicht säuerlich. Ganz so wie es sein sollte. Ob es sich hier um Sauerkirschen handelt oder ob es dem Säurungsmittel (dazu gleich mehr) zu verdanken ist, ist nicht zu erschließen. Dazu kommt der Schokoladenmantel, der den fruchtigen Geschmack vortrefflich abrundet und ergänzt. Auch ist der Fruchtanteil höher als der der Schokolade, was die kandierten Kirschen besser zur Geltung kommen lässt. Geschmacklich wird der Feinschmecker also durchaus überzeugt.
Inhaltlich kann der Hersteller sein Versprechen nach Natürlichkeit dann leider nicht einhalten. Bei den kandierten Kirschen wurde Säurungsmittel, Konservierungssstoff und Aromen nachgeholen. In der Schokolade wurden Sojalecithin, Aroma und Glanzmittel verarbeitet. das sind mir dann doch ein paar E-Nummern zu viel in der Zutatenliste.
Fazit: Geschmacklich hui, Zutaten pfui. Schade, dass der Hersteller sich bei den Zutaten nicht an sein Versprechen hält.
Bezugsquellen in Deutschland sind diverse Schokoladen-Läden und Feinkostgeschäfte. In Stuttgart die Konfiserie Selbach und Feinkost Böhm.
Ocafe Einschmeichler, 95g, 70%, Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Lecithin, Vanille, 5,50 Euro.
Die
Na gut, vielleicht geht Schokolade doch nicht immer. Es gibt Produkte, die Schokolade enthalten, die möchte ich nicht essen. Dieses hier zum Beispiel. Es ist schon bezeichnend, wenn man die Tafel, nach dem Testen, auf den Kafferaumtisch im Geschäft legt und es eine Woche dauert, bis sie ganz aufgegessen ist. Nun Gut.
Manche Länder sind arm dran, nicht nur müssen ihre Fußballer gleich im ersten Spiel der EM 2008 gegen Portugal antreten, nein, sie haben auch noch keine Nennenswerte Schokoladenkultur. So bekamen wir, von Leuten die sich in Türkischer Nachkultur auskennen, diesen Jupiter Riegel der Firma Misbis zugesandt.
Schon der Name und die Chilischote auf der Verpackung sollten klar machen: Pirilade ist eine scharfe Sache. Die Schokolade wurde dazu mit Piri-Piri-Gewürz versetzt.
Ehrlich gesagt ist mein Tschechisch und Slowakisch nicht besonders gut. Und genau diese beiden Sprachen und keine anderen sind auf der Verpackung der Orion Schokolade zu finden, die gerade vor mir liegt. Dennoch erstaunlich, wie viel man davon zwar nicht lesen aber dennoch erahnen kann. Hergestellt wird sie jedenfalls in der Tschechischen Republik von Nestle.
Zum Auftaktspiel der EM zwischen der Schweiz und Tschechischen Republik wollen wir euch wieder eine Schokolade aus dem Hause Beschle vorstellen:
Aus der namhaften Konfiserie Hofbauer, die seit 1994 zu Lindt & Sprüngli gehört, stammt die bekannte Wiener Rohkost. Dabei handelt es sich ein Sortiement von kandierten Früchten mit Schokoldenüberzug. Die Wiener Rohkost gibt es in verschiedenen Sortierungen, meist mit verschiedenen Früchten gemischt. Da ich beim Einkaufen nicht Acht gegeben habe, ist mir die sortenreine Original Wiener Rohkost Orangette in die Hände gefallen.
Als letzten Spieler der Zotter Reihe vor dem Start der Em möchte ich euch heute den „Grosza Mesia S.“ vorstellen. Langhaarig arrogant kommt er auf der Verpackung daher, dazu passt auch keine normale Füllung, es muss schon ausgefallen sein.