Kokosnussriegel mit Schokolade „Carla Coco“ (EM-Genuss Tschechien)

Juni 11th, 2008

Kokosriegel mit Schokolade aus TschechienSchon der Name und der Aufdruck dieses Kokosrigel mit Schokolade zeigen an wohin die Reise geht: Kokosnuss bis zum Abwinken.

Normalerweise kaufe ich mir solche Riegel ja immer im Bioladen. Aber hier mache ich mal die konventionelle Ausnahme. Also mal schauen….

Der Geschmack des Kokosrigels überrascht mich. Ich hätte das viel süßer erwartet. Bei diesem hier schwanke ich zwischen „etwas zu süß“ und „passt schon“. Und das obwohl Zucker sowohl in der Füllung als auch in der Schokohülle die Zutat mit dem höchsten Anteil darstellen. Apropos Schokohülle: Ich finde es etwas irritierend, dass diese unten am Rigel kaum vorhanden ist während die oben gute zwei bis drei Millimeter stark ist. Warum dieses Missverhältnis? Na egal, es gleich sich bei einem Bissen ja sowieso aus. Die dicke Füllung dominiert den Geschmack sowieso. Kokosnuss dominiert klar über die etwas süßere Schokolade. Insgesamt relativ gut kombiniert.

Inhaltlich zeichnet sich hingegen eher das erwartete Bild ab: Sorbin, naturidentisches Aroma, entfettete Trockenmilch, Sojalecithin, E476 und Ethylvanilin waren noch nie meine Freunde. Darum ja auch meine sonst üblichen anderen Bezugsquellen.

Fazit: Für ein industriell hergestelltes Massenprodukt ein durchaus akzeptabler Geschmack. Inhaltlich hingegen nur zweite Wahl.

Nestle Choclate de Leite Classic (Em-Genuss Portugal)

Juni 11th, 2008

Nestele Portugal: Chocolate de Leite classic - 50 Gramm RiegelZur Zeit warten wir noch auf eine Sendung Schokolade direkt aus Portugal. Da diese aber nicht mehr rechtzeitig zum heutigen Spiel von Portugal gegen Tschechien eintrifft, bin ich zu Fonesca nach Magstadt gefahren. Dort bekommt man portugiesische Produkte und eben auch Schokolade.

Eine der Tafeln, die ich mir dort gekauft habe, ist die Chocolate de Leite classic von Nestle Portugal. Dieser Konzern ist eben (fast?) auf der ganzen Welt zu Hause. Wie ihr ja schon bei der Milchschokolade von Nestle aus Tschechein mitbekommen habt, bin ich nicht unbedingt ein Freund von Milchschokolade. So auch hier.

Diese Milchschokolade hat wenigstens 30% Kakaoanteil und ist damit vielleicht einen Tick weniger süß. Das ändert zwar nichts daran, dass sie mir immer noch viel zu süß ist, aber sie ist eben etwas wneiger süß. Praktisch finde ich die kleine Portion mit 50 Gramm. Während viele andere Hersteller im Massenmarkt (bei uns beispielsweise Ritter Sport) immer größere Tafeln bauen, gibt es hier wenigsten mal die kleine Schokolade für zwischendurch.

Inhaltlich das übliche Spiel soweit ich da Google Translate vertrauen kann. Wobei ich im Gegensatz zu Google „leite em po“ nicht als „Milch in po“ sondern als Milchpulver übersetzt hätte. Kann das bitte jemand bestätigen, der Portugiesisch spricht? :-)

Lacta Pur (EM-Genuss Griechenland)

Juni 10th, 2008

Heute morgen habe ich meinem griechischen Kollegen gesagt, dass die griechische Männerfußballmannschaft in der EM nicht weit kommen darf weil wir kaum griechische Schokolade hätten. Er hat mir versprochen im Zweifelsfall selber welche zu kreieren. Vorerst widme ich mich aber der Milchschokolade „Lacta“.

Enthalten tut die rotweiße Verpackung 25% Kacao. Diese schmecken auch nach richtiger Milchschokolade, etwas, dass ich eher selten esse. Es ruft mir wieder die Schokoladen-Liebhaber-Gruppe bei StudiVZ ins Gedächtnis wo eine ganze Reihe Menschen behaupteten, dass Kinderschokolade ihre Lieblingsschokolade sei. Daraufhin drehte ich um und verließ die Gruppe wieder.

Nun gut, so mach ich das hier jetzt auch, schließen wir dieses Experiment.

Moltebeeren-Pralinen aus Schweden (EM-Genuss Schweden)

Juni 10th, 2008

Moltebeerenpralinen aus Schweden Für meine Heimfahrt von München im ICE habe ich mir eine kleine Schachtel
Pralinen in den Rucksack gepackt. „Delikatessen aus Schweden“ steht
darauf in geschwungenen Lettern. Und darunter Pralinen
Moltebeeren
. Nie zuvor habe ich von Molteberren gehört geschweige
denn solche gegessen. Neugierig und erwartungsfroh öffne das in gelb-orange
und gold gehaltene Pralinenschächtelchen.

Mir steigt ein feiner Kakaoduft in die Nase. Acht kleine wiederum in
goldenes Staniolpapier verpackte Pralinen liegen in der Schachtel.
Alle handgefertigt und von „höchster Qualität“ – auch das steht
außen auf der Schachtel.

Langsam genieße ich eine der Pralinen. Und noch eine. Der Geschmack
der Moltebeeren
ist schwer in Worte zu fassen. Es dauert eine
Weile bis mir passende Worte einfallen. Beerig schmeckt die cremefarbene
Füllung, aber nicht fruchtig. Ein wenig eine Note wie bei Laktritz
entdecke ich, aber bei weitem nicht so intensiv.

Neben dem Geschmack der Moltebeeren findet sich auch Noten von Butter und
Karamel
in der Füllung wieder. Sie hat eine weiche aber dennoch etwas
sandige Textur. Etwa wie Butter, die man mit Zucker weich geschlagen hat.

Umgeben ist die Füllung von einer Bitterschokolade mit 58% Kakaoanteil.
Sie passt gut zur Füllung, steht ihr leicht nach und fördert den
Geschmack optimal. Insgesamt eine sehr wohlschmeckende Komposition,
zu der ich gerne mal wieder greife werde. Nur einen kleinen Tick zu
süß vielleicht.

Die Qualität unterstreicht der Hersteller durch den Verzicht auf
Zusatzstoffe
. Lediglich Motlebeerenpüree, Kakao, Kakaobutter, Butter
und Traubenzucker finden ihren Weg in die Pralinen. Daher sollte
man sich nicht zu langfristig bestellen, da die Haltbarkeit nicht
sehr lange ist. Aber besser so als mit vielen Zusatzstoffen zu
arbeiten.

Obwohl ich sie langsam gegessen habe, ist der Genuss der acht feinen
Moltebeeren-Pralinen viel zu schnell vorüber. Zum Glück ist das Abteil fast leer,
so dass ich mit niemandem in der Nähe teilen musste. :-)

Bezugsquelle in Deutschland: Norland-Shopimportiert von
Andersson Import GmbH

Конфеты Аленка – Konfekt Alenka (EM-Genuss Russland)

Juni 10th, 2008

Konfekt Alenka aus RusslandIch bin froh, als ich dieses Konfekt Konfekt Alenka auf der Webseite des Herstellers Univonf entdecke. Den die kyrillischen Schriftzeichen auf der Packung kann ich nicht lesen. So hilft mir wenigstens Google Translate zu verstehen, was ich hier gerade probiere und ich muss mich nicht nur auf meine Geschmacksnerven verlassen.

Im Inneren des Konfekts befinden sich oben und unten dünne Waffeln, die beim Abbeißen knirschen. Dazwischen befindet sich eine Füllung. Sie schmeckt leicht fruchtig, der Google-Übersetzung entnehme ich, dass es sich um Brombeeren handeln müsste. Wirklich herausschmecken kann ich sie nicht. Statt dessen meine ich noch einen Nussgeschmack zu entdecken. Die Schokoladenschicht um das ganze Gebilde ist relativ dünn, so dass diese das ganze nicht noch süßer macht. Das ist auch gut so, denn das Konfekt ist auch so schon süß genug.

Inhaltlich kann ich leider nicht viel sagen, weil ich keine Zutatenliste gefunden habe.

Bleibt abschließend zu bemerken, dass es sich um ein süßes Konfekt mit einer leicht fruchtigen Note und knackigen Waffeln handelt, das vor allem Kindern schmecken dürfte. Kein Wunder das ein solches auf der Verpackung abgebildet ist.

Cacao Sampaka Chocolate Negro Venezuela (EM-Genuss Spanien)

Juni 10th, 2008

sampaka.jpgDiejenigen unter euch die Bloggen kenne das Phänomen der Stöckchen. Dabei muss man meist ein paar Fragen beantworten. Manchmal gibt es aber auch interessantere Stöckchen. Da kriegt man z.B. ein kleines Geschenk zugeschickt. Amelie hat einmal ein solches gemacht worauf hin ich spanische Schokolade in meinem Briefkasten wieder fand. Heute möchte ich sie vorstellen: Chocolate Negro Venezuela mit 86% Cacao.

Verpackt ist sie in zwei dünnen Tafeln in durchsichtiger Kunststfofffolie. Was das aller Schönste an dieser Schokolade ist, ist ihr Duft. Davon kann ich schier nicht genug bekommen. Ich stell mir vor, dass ein Wald mit Kakaobohnen so riecht, wohl wissend, dass das nicht sein kann. Träumen wird man aber noch dürfen. Irgendwie duftet sie auch ein bisschen nach englischem Teehaus.

Bei 86% Cacaogehalt bin ich doch etwas vorsichtiger an die Schokolade hingegangen, sie könnte ja bitter sein. ABER, dass ist überhaupt nicht der Fall. Sicher, sie ist nicht süß, dafür aber voller Geschmack. Es schmeckt nach Kaffe und einem Hauch Tabak. Irgendwie richtig entspannend. Insgesamt also echt entspannend.

Droste Superior Karamel (EM-Genuss Niederlande)

Juni 9th, 2008

Superior Karaml von DrosteVon unseren niederländischen Nachbarn stammt dieses kleine Täfelchen Superior Karamel der Firma Droste.

Gerade mal 40 Gramm wiegt die kleine Tafel und ist damit nach der Maracaibo 68% (Chocoaltier Danner) die leichteste Tafel Schokolade, die ich bislang gegessen habe. Meiner Figur wird das sicherlich nicht schaden. :-) Wie zu erwarten ist die Tafel dann auch relativ dünn und Rippchen nicht vorhanden. Statt dessen ziert das Logo und der Schriftzug Droste die Tafel.

Mit einem leichten Knacken bricht die Tafel, als ich mir meine ersten Stücke abbreche. Im Mund knirscht der Karamel. Die Schokolade ist für den geringen Kakaoanteil von 36% erstaunlich erstaunlich wenig süß. Zwar sehr süß aber weniger süß als ich erwartet hätte. Dagegen sind die Karamelsplitter natürlich sehr süß. Insgesamt ein süßes Vergnügen gerade an der Grenze zum „zu süß“.

Nicht ganz so edel wie die Verpackung kommt dann der Inhalt daher: Sojalecithin und Aromen tauchen jeweils in der Schokolade und dem Karamel auf. Daneben die üblichen Zutaten wie Zucker, Kakaobutter und Milchpulver – insgesamt also ein übliches Bild für industriell hergestellte Schokolade.

Für eine solche Schokolade insgesamt ein ordentliches Produkt. Nur für meinen persönlichen Geschmack leider etwas zu süß.

Domori Blend #1

Juni 9th, 2008

domori.jpgDomori macht gute Schokolade, sagt man sich. Mir ist sie meist zu teuer, obwohl mich die Porcelana schon immer mal reizt. Nun haben wir aber die Aktion EM-Genuss gestartet und dafür lohnt sich die Investition doch mal. Außerdem gab es die grad in meiner Lieblingsconfiserie vergünstigt.

Aufgemacht schnuppert meine Nase einen sehr strengen Geruch aus der Domori Blend #1 Packung. Es erinnert mich ein bisschen an Wein aus dem Barrique Fass. Mit 78% ist diese Schokolade schon recht unsüß, außerdem kommt sie bitter daher. Geschmacklich finde ich pfeffrige Noten, bei denen ich nicht sagen kann, ob das daran liegt, dass die Schokolade so ist oder daran, dass es einen Grund gab warum sie reduziert im Preis ist. An sich eigentlich kein schlechter Geschmack.

Nun gut, völlig überzeugt bin ich noch nicht, aber vielleicht schickt mir mal wer die Porzellana zum probieren.

Valrhona “ Le Noir Amer“

Juni 9th, 2008

valrohna.jpgDas die Franzosen Schokolade machen könne ist ja bekannt. Einer der wichtigsten Produzenten „hochwertigen Schokoladen“, wie Jan immer sagt, ist Valrohna. Ihre Schokolade wird in vielen Ländern weiter verarbeitet. So zum Beispiel bei Michael Recchuti oder auch bei Chocolat in Regensburg. Jedoch eignet sich die Schokolade auch zum „so essen“.

Heute vorstellen möchte ich euch die 71% starke Sorte: Auf der Verpackung prangt das große V der Signatur in rot. Innen ist die Schokolade nochmal in Goldfolie gepackt. Wichtig beim testen ist es ja, erst einmal eine gute Nase voll Schokoladenduft mitzunehmen. In diesem Fall ist die sehr rund und erinnert an einen Sommergarten. Die Bohnen sind Trinitario und Criollo Sorten. Leider gibt es hier nur Vanilleextrakt und auch Sojalecithin. Die Textur ist leicht rau, irgendwie unerwartet. Dem Kakaogehalt entsprechend ist von süße nicht viel zu schmecken. Jedoch ist die Schokolade nicht wirklich bitter. Im Nachgeschmack ist sie dann etwas säuerlich. Da der Geschmack keine ausgesprochen aufdringlichen Noten aufweist, denke ich eignet sich die Schokolade hervorragend um damit Pralinen oder ähnliches zu machen.

Fazit: Empfehlenswert! Frankreich hat nicht nur EM-technisch gute Chancen weit zu kommen ;)

Schokoladentorte (EM-Genuss Rumänien)

Juni 9th, 2008

Aus Rumänien war es uns leider – trotz guter Kontakte dort hin – nicht möglich, Schokolade aufzutreiben. Daher gibt es statt dessen für euch zu jedem Spiel aus Rumänien jeweils ein Schokoladenrezept. Und selbst die zu finden war schwer. Den Auftakt macht diese Schokoladentrote. Die Zubereitung erstreckt sich über drei Tage, weil sowohl die Füllung als auch die zusammengesetzte Torte ruhen und durchziehen müssen. Aber für dieses Ergebnis ist die Mühe aber wert, denn die Torte schmeckt schön schokoladig und lecker.
Schokoladentorte aus Rumänien

Zutaten

Für die Füllung:
9 Eigelb
18 EL Zucker
9 EL Kakao
600 ml Milch
500 g Butter
Für den Biskuit-Boden:
5 Eier
100 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
25 g Mehl
Butter für die Form
Für den Sirup:
260 g Zucker
300 g Wasser
8 Tropfen Bittermandelessenz
Außerdem:
250 ml Sahne
etwas gehackte Schokolade

Zubereitung

Tag 1: Füllung
Die Eigelb mit dem Zucker und dem Kakao vermischen. Die Milch etwas erwärmen und zu der restlichen Mischung geben. Alles zusammen in einen tiefen Topf geben. Unter ständigem Rühren 45 Minuten kochen. Die Creme muss dann ziemlich zähflüssig sein.
Parallel die Butter weich schlagen. Diese nach dem Kochen unter die noch heiße Creme rühren. Im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen

Tag 2: Boden, Sirup und Zusammensetzen:
Eine Springform (24 cm) einfetten und mit Backpapier auskleiden.
Den Backofen auf 150 °C vorheizen.
Für den Teig vier Eier trennen. Die Eigelb mit dem fünften Ei und dem Zucker zu einer fluffigen Masse schlagen. Das Mehl untermischen.
Die Eiweiß sehr steif schlagen. Die gemahlenen Nüsse und das steife Eiweiß unter den Teig heben. In die Springform füllen und im Backofen bei 150 °C 45-50 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.
Den Zucker und das Wasser für den Sirup in einen Topf geben und zum Kochen bringen. So lange reduzieren, bis die Flüssigkeit etwa auf 3/4 eingekocht ist. Die Bittermandelessenz hinzugeben und warm halten.
Den Boden in zwei oder drei Lagen teilen. Jeden mit dem Sirup beträufeln. Dann jeden der Böden mit der Füllung bestreichen und aufeinander setzen.
Im Kühlschrank bis zum nächsten Tag durchziehen lassen.

Tag 3: Finish
Am letzten Tag kurz vor dem Servieren etwas Schokolade hacken. Die Sahne steif schlagen. Den Kuchen mit der Sahne einstreichen und mit gehackter Schokolade bestreuen.

Quelle

Rezepte aus Rumänien, Seite 66/67