Heute, so war es geplant, sollte ich euch die echten Mozartkugeln vorstellen. Diese passen natürlich hervorragend zum Spielort Salzburg. Nun denn, irgendiwe hatte ich mal gehört es gäbe echte und unechte Mozartkugeln. Das sollte eigentlich einfach zu lösen sein, meint man. Ganz so einfach war es nicht. Wikipedia besteht darauf, dass die Konditorei Fürst die ersten Mozartkugeln machte. Der Österreichische Freund besteht darauf das es Mirabell sind. Man sollte Freunde nicht verärgern. Aber Wikipedia hat immer recht. So etschloss ich mir die absolut unechten, weil nicht aus Salzburg stammenden, Mozartkugeln von Reber zu Gemüte zu führen.
Ich mag Marzipan und ich mag Schokolade, was ich nicht so mag ist Nougat. Leider befindet sich das in der Mitte der Mozartkugel und verringert den Genuss erheblich. Auch die Geschmacksverstärker und Emulgatoren verleiden mir den Genuss. Ansonsten ist das Marzipan gut und die Schokolade zwar milchig, dafür aber nicht so schlecht. Was mir deshalb noch bleibt, ist die echten Mozartkugeln zu besorgen, die von Fürst UND die von Mirabell. Deren Testbericht folgt.

Im Hause
Paula mag die Grand Cru Criollo Maracaibo am liebsten. Diese Praline ist relativ unregelmäßig geformt und besteht aus reiner Ganache bestäubt mit Kakaopulver. Jan schmecken die Grand Cru Trinitario Madagaskar einen Ticken besser. Sie hat eine cremige Schokoladenfüllung mit knackiger Hülle und einigen Kakaobohnensplittern darauf. Die dritte Sorte, die Grand Cru Criollo Santo Domingo, ist dieser der Form nach ähnlich. Allerdings ist die Füllung hier etwas süßer und die Kakaosplitter fehlen dafür. Auf jeden Fall sind alle Pralinen dem Leitspruch von Bschle „Unsere Pralinen sind immer eine Sünde wert“ gerecht.